| Die Grünen (Österreich) | Dieser Text beschreibt Die Grünen (Österreich). Der untere Text beinhaltet die Die Grünen (Österreich) Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Die Grünen (Österreich) Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Die Grünen (Österreich) fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Die Grünen (Österreich) möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Die Grünen (Österreich) Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Die Grünen (Österreich) beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Die Grünen (Österreich). Fragen zu dem Thema Die Grünen (Österreich) können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Die Grünen (Österreich) ArtikelDie Grünen sind eine in dem österreichischen Parlament vertretene Partei, die 1986 aus den 1982 gegründeten konservativen Vereinten Grünen Österreichs (VGÖ) und der progressiveren Alternativen Liste Österreich (ALÖ , gegr. 1983) als Grüne Alternative (GA) entstanden ist. Seit 1995 trägt sie die offizielle Nennung Die Grünen - Die Grüne Alternative (Grüne). Der Gegensatz zwischen ehemaliger Alternativer Liste und VGÖ prägt die Partei in vielen Bereichen bis heute, etwa in vielfach unterschiedlichen Meinungen zwischen Bundespartei und Landesparteien.
Heute setzen sich die Grünen neben der Ökologie auch für die Rechte der Minderheiten und für eine ökosoziale Steuerreform ein. Ihre Grundwerte gemäß dem Grundsatzprogramm von 2001 lauten: "basisdemokratisch, gewaltfrei, feministisch, ökologisch, solidarisch, selbstbestimmt". Analysen zeigen, dass die Grünen vor allem ein jüngeres, urbanes, gebildetes Publikum ansprechen.
Die Partei ist Mitglied der Europäischen Grünen Partei.
Buch-Tipp: Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland Die Vielfalt der Parteienlandschaft in der Bundesrepublik Deutschland, nicht zuletzt durch die Fusionierung der PDS, ist äußerst groß. Das Thema des Parteiensystems ist somit ein interessantes, facettenreiches Feld, indem es sich lohnt zu forschen und tiefer in die Materie einzutauchen.... | |
Die Kampagne gegen die Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Zwentendorf (1978) war so etwas wie die Zeugung der Grün-Bewegung; ihre Geburt erfolgte dann 1984 beim erfolgreichen Widerstand gegen das Donaukraftwerk Hainburg (Besetzung der Hainburger Au). Einige spätere Grüne waren an den Friedensdemos und Kundgebungen der Jahre 1981 bis 1984 beteiligt.
Buch-Tipp: Der Erste Die DDR am Beispiel eines Regional-Politikers Landolf Scherzer hat den ersten SED-Kreissekretär von Bad Salzungen 1986 vier Wochen lang fast täglich begleitet. Dabei schildert er auf den einen Seite die Arbeit des ersten Kreissekretärs und auf der anderen Seite portraitiert er Persönlichkeiten, denen er während dieser Zeit begegnet ist. Der... |
| |
1986 zogen die Grünen mit 4,82 Prozent der Stimmen und acht Mandatenins österreichische Parlament ein. Bei der vorgezogenen Nationalratswahl 2002 erlangten die Grünen bundesweit 9,47 Prozent der Stimmen und 17 Mandate. Dies ist übrigens der höchste Stimmenanteil einer Grünen Partei in ganz Europa.
Beim Einzug in den Nationalrat traten die Grünen als "BürgerInnenschreck" auf und weigerten sich anfänglich, ihr Verhalten dem der anderen Parteien anzupassen. So weigerten sie sich beispielsweise anfänglich, einen Klubobmann / eine Klubobfrau zu bebezeichnen und benannten stattdessen eine Strohpuppe.
Weltweites Aufsehen erregte auch das Hissen der Hakenkreuzfahne am Rednerpult des österreichischen Parlamentes durch den Grünen Abgeordneten Andreas Wabl .
2003 scheiterten Regierungsverhandlungen auf Bundesebene mit der ÖVP. Der Parteiführung war in diesem Zusammenhang parteiintern Erpressung vorgeworfen worden, sie selbst hatte die Verhandlungen abgebrochen, nach dem die Verhandlungsergebnisse nicht ausreichend waren. Von der Grünalternativen Jugend GAJ war kurzzeitig der Grüne Klub in dem Parlament besetzt worden.
2003 bildeten die Grünen mit 3 Bundesräten erstmals einen eigenen Klub in dem Bundesrat.
Buch-Tipp: Der Letzte. Gelungener Einblick Dieses Buch halte ich für gelungener als "Der Zweite". Ein Jahr lang begleitet Scherzer den Wahlkampf in Thüringen - diesmal mit humoristischer Distanz und satirischer Schärfe, die er stets wieder abmildert, wenn er Sympathien für die "Getriebenen der Politik" in sich entdeckt. |
| |
<timeline>
ImageSize = width:450 height:500
PlotArea = width:400 height:440 left:50 bottom:50
Legend = columns:3 left:50 top:25 columnwidth:65
DateFormat = yyyy
Period = from:1986 till:2004
TimeAxis = orientation:vertical
ScaleMajor = unit:year increment:2 start:1986
- there is no automatic collision detection,
- so shift texts up or down manually to avoid overlap
Colors=
id:Grüne value:green legend:Grüne
id:SPÖ value:red legend:SPÖ
id:ÖVP value:gray(0.25) legend:ÖVP
Define $dx = 25 # shift text to right side of bar
Define $dy = -4 # adjust height
PlotData= bar:BS color:red width:25 mark:(line,white) align:left fontsize:S
from:1986 till:1992 shift:($dx,$dy) color:Grüne text:
from:1992 till:1994 shift:($dx,$dy) color:Grüne text:Peter Pilz
from:1994 till:1995 shift:($dx,$dy) color:Grüne text:Madeleine Petrovic
from:1995 till:1997 shift:($dx,$dy) color:Grüne text:Christoph Chorherr
from:1997 till:end shift:($dx,$dy) color:Grüne text:Alexander Van der Bellen
bar:BReg color:red width:25 mark:(line,white) align:left fontsize:7
from:1986 till:1987 shift:($dx,$dy) color:SPÖ text:Vranitzky I
from:1987 till:1990 shift:($dx,$dy) color:SPÖ text:Vranitzky II
from:1990 till:1994 shift:($dx,$dy) color:SPÖ text:Vranitzky III
from:1994 till:1996 shift:($dx,$dy) color:SPÖ text:Vranitzky IV
from:1996 till:1997 shift:($dx,$dy) color:SPÖ text:Vranitzky V
from:1997 till:2 Tausend shift:($dx,$dy) color:SPÖ text:Klima
from:2 Tausend till:2003 shift:($dx,$dy) color:ÖVP text:Schüssel I
from:2003 till:end shift:($dx,$dy) color:ÖVP text:Schüssel II
</timeline>
Buch-Tipp: Die FDP. Geschichte - Personen - Organisation - Perspektiven Warum ist die FDP wie sie ist. Die FDP, dass ist die Partei der besser verdienenden. Diese Association Die FDP, dass ist die Partei der besser verdienenden. Diese Metapher stammt von einem Parteimitglied, das der Partei damit einen Bärendienst erwiesen hat. Wendehälse ist eine weitere Assoziation die den Kritikern der FDP schnell einfällt. ... |
| |
Den Einzug in den burgenländischen Landtag schafften die Grünen erstmals 2000 mit 5,49 Prozent und 2 Mandaten.
|
| |
In Kärnten traten verschiedene grüne Parteien an (KEL/AL 1984, Anderes Kärnten 1989 und 1994 und Demokratie 99 1999), schafften aber nicht den Einzug in den Landtag, da das Kärtner Wahlrecht die Erringung eines Grundmandates für den Einzug in den Landtag verlangt (diese Regelung war geschaffen worden, um die slowenischsprachige Minderheit am Einzug in den Landtag zu hindern). Erst 2004 schaffte sie den Einzug in den Kärnter Landtag, wo sie nun mit dem Kabarettisten Rolf Holub und Barbara Lesjak vertreten sind. Auf regionaler Ebene, beispielsweise in Klagenfurt, spielten die Grünen in Kärnten schon länger eine politische Rolle.
Buch-Tipp: Die Linkspartei. Ursprünge, Ziele, Erwartungen Die dynamische Vision Ein Gespenst geht um. Ist es aber wirklich ca. noch ein Gespenst. Die 10 Autoren um den Herausgeber Michael Brie zeigen in einer eindrucksvollen und insbesondere historisch hervorragend belegten Weise, daß es keineswegs ca. um das "Gespenstische" noch geht, das wohl in den Anfangstagen der WASG als Folge des jähen Auftauchens... |
| |
Seit 1998 sind die Grünen mit 2 Mandataren in dem Landtag vertreten, 2000 schafften die Grünen 7,22 Prozent und damit 4 Mandate. Mit Madelaine Petrovic haben die niederösterreichschen Grünen eine ehemalige Bundessprecherin und eine der prononciertesten Tierschützerinnen Österreichs als Klubobfrau.
Buch-Tipp: Die Linkspartei. Zeitgemäße Idee oder Bündnis ohne Zukunft? Die Linkspartei - sozialdemokratisch? Ein großer Teil der inzwischen zahlreichen Veröffentlichungen zur PDS lässt sich in zwei Sorten scheiden. Während normativ orientierte Behandlungen das problematische Verhältnis zu dem demokratischen Verfassungsstaat herausstreichen, rücken rein parteiensoziologische Analysen die PDS häufig in die Nähe... |
| |
1997 zogen die Grünen erstmals in den oberösterreichischen Landtag ein. Nach den Landtagswahlen 2003, bei denen die Grünen Zugewinne verbuchen konnten, kam es nach einem Wahlkampf, der auf eine Grüne Regierungsbeteiligung ausgelegt war, zu Kontroversen innerhalb der Partei über die Regierungsbeteiligung, wobei sich die bürgerliche Fraktion rund um Rudi Anschober durchsetzen konnte und dieser schließlich mit einem Tauschgeschäft - ÖVP-Landeshauptmann gegen Landesrat - Landesrat wurde. Die Linzer Grünen um dem Stadtrat Jürgen Himmelbauer waren am stärksten gegen das Schwarz-Grüne Regierungsübereinkommen aufgetreten. Erstmals konnten die Grünen in Oberösterreich auch eine Bundesrätin nominieren und entsandten Ruperta Lichtenecker in den Bundesrat.
Buch-Tipp: Die Täter sind unter uns. Über das Schönreden der SED-Diktatur Schokierend aber leider wahr Dem Autor danke ich für den von ihm aufgebrachten Mut, dieses Buch zu scheiben und zu veröffentlichen. Leider versuchen viele dieses Thema zu verdrängen oder nachdem Motto: "So schlimm war es doch gar nicht", alles unter dem Gras der Geschichte verschwinden zu lassen. Es war der größte Fehler der Wiedervereinigung,... |
| |
Nach den Wahlen 1989 hatten die Grünen zwei Mandatare, 1994 drei und 1999 wieder zwei. Unter Cyriak Schwaighofer blieben die Grünen bei der Landtagswahl 2004 unter ihren Erwartungen und konnten den angestrebten Klubstatus von drei Mandaten nicht erreichen. Wie WählerInnenstromanalysen zeigten, speisten sich die kleine Zuwächse vor allem aus dem ehemaligen WählerInnen des Liberalen Forums, welches nicht mehr zur Wahl antrat.
Die Bürgerliste (Website) (http://www.buergerliste.at) ist die Gemeindegruppe der Grünen in der Stadt Salzburg. Sie führt wie viele andere autonome Gemeindegruppen einen eigenen Namen.
Buch-Tipp: Die deutschen Kanzler. Von Bismarck bis Merkel 136 Jahre deutsche Geschichte in 30 Portraits Das Buch stellt sämtliche deutschen Kanzler seit der Reichsgründung 1871 vor, vom Eisernen Kanzler Otto von Bismarck bis zur ersten Kanzlerin Angela Merkel. Ob es sinnvoll ist, ein Portrait einer noch nicht abgeschlossenen Kanzlerzeit in ein solches Buch aufzunehmen, sei dahingestellt.
Das Konzept... |
| |
Derzeit sitzen in dem steirischen Landtag drei Abgeordnete der Grünen. Es bestehen zwei eigenständige Grüne Parteien: zu dem einen die Landespartei, zu dem anderen existiert für die Landeshauptstadt Graz eine eigenständige Partei unter dem Namen Alternative Liste .
Buch-Tipp: Direkte Kommunikation zwischen Parteien und Wählern Ein wirklich grossartiges Buch! Ich beschäftige mich seit Jahren mit der zentralen Thematik dieses Buches aus verschiedenen Perspektiven. Fast die gesamte einschlaegige sowie auch die ca. rudimentaer relevante Literatur habe ich intensiv verfolgt. Es gibt wohl kein Buch,das den abgesteckten Themenkreis fundierter,geistreicher,innovativer und empirisch... |
| |
Landtag Tirol:
Wahlen 1984: 2,92%, kein Mandat
Wahlen 1989: 8,26%, drei Mandate
Wahlen 1994: 10,68%, vier Mandate
Wahlen 1999: 8,02%, drei Mandate
Wahlen 2003: 15,59%, fünf Mandate
In Tirol stellten die Grünen 1994 mit Eva Lichtenberger die erste grüne Landesrätin in Österreich, betraut mit den Umweltagenden. Die Landtagswahl 2003 brachte für Die Grünen - Die Grüne Alternative Tirol, wie die Grünen sich in Tirol bezeichnen, das beste Ergebnis, welches je eine Landesorganisation der Grünen erreicht hatte. In den Landtag zogen folglich die Abgeordneten Georg Willi (Klubobmann und Landessprecher), Uschi Schwarzl , Elisabeth Wiesmüller , Maria Scheiber und Sepp Brugger ein. In Innsbruck erreichten die Grünen annähernd 27 Prozent der Stimmen. Das Wahlergebnis brachte auch mit sich, dass die Tiroler Grünen nun erstmals in ihrer Geschichte ein Mitglied des Bundesrates nominieren konnten. Abgeordnete zu dem Bundesrat seit 2003 ist folglich Eva Konrad, vormals Vorsitzende der Österreichischen HochschülerInnenschaft an der Universität Innsbruck. Die Gemeinderatswahlen 2004 brachten eine Verdopplung der Mandate für die Die Grünen - Die Grüne Alternative Tirol, die Arbeiterkammerwahlen brachten leichte Zugewinne für die "Grünen in der AK".
Die Themen, mit welchen Die Grünen - Die Grüne Alternative Tirol in den vergangenen Jahren punkten konnten, waren neben Sozialem vor allem auf den Bereich Verkehr beschränkt. Mit der Tiroler Nationalratsabgeordneten Eva Lichtenberger, dem Landessprecher und Klubobmann Georg Willi und dem Regionalgruppensprecher von Innsbruck Gerhard Fritz verfügen die Tiroler Grünen über äußerste Experten in dem Verkehrsbereich. Das Thema ist in Tirol von besonderer Bedeutung, weil das Land vom Transitverkehr zwischen Deutschland und Italien über den Brennerpass geplagt wird. Versäumnisse warfen die Grünen hierbei nicht ca. der Landesregierung, sondern insbesondere auch der Bundesregierung vor, die sich nicht deshalb gekümmert hatte, dass es eine Nachfolgeregelung für den 1994 mit der EU ausverhandelten Transitvertrag gibt. Nicht stets zur Freude der Grünen haben sich in dem Anti-Transit-Bereich in den letzten Jahren verschiedene BürgerInneninitiativen gegründet, mittels derer auch andere Parteien versuchen, das Umweltthema für sich zu beanspruchen.
Neben Eva Lichtenberger ist mit Kurt Grünewald noch ein weiterer Tiroler Abgeordneter in dem Nationalrat, und auch der Bundessprecher der Grünen Alexander Van der Bellen hat Tiroler Wurzeln.
Buch-Tipp: Handbuch der deutschen Parteien Ein ausgezeichntetes Parteienlexikon Endlich gibt es mit dem "Handbuch der deutschen Parteien" eine umfangreiche Übersicht über die bundesdeutsche Parteienlandschaft seit den frühen 80er Jahren. Ganz in der Tradition der klassischen Parteienlexika (vor allem Stöss`"Parteien-Handbuch" von 1983 sowie Frickes allerdings sehr sozialistisch-tendenziöses... |
| |
Ergebnisse der Landtagswahlen in Vorarlberg:
| Jahr
| Prozent
| Mandate
|
| 19841
| 13,00 %
| 4 Mandate
|
| 1989
| 5,18 %
| 2 Mandate
|
| 1994
| 7,76 %
| 3 Mandate
|
| 1999
| 6,03 %
| 2 Mandate
|
| 2004
| 10,2 %
| 4 Mandate
|
1 Gemeinsames Ergebnis von ALÖ + VGÖ
|
| |
Ergebnisse der Landtagswahlen in Wien:
| Jahr
| Prozent
| Mandate
| Sonstiges
|
| 1983 1
| 2,5 %
| kein Mandat
|
|
| 1987
| 4,4 %
| kein Mandat
|
|
| 1991
| 9,08 %
| 7 Mandate
| 1 Stadtrat/rätin
|
| 1996
| 7,94 %
| 7 Mandate
| 1 Stadtrat/rätin
|
| 2001
| 12,45 %
| 11 Mandate
| 1 Stadtrat/rätin und 1 Bundesrat/rätin
|
1 Angetreten als ALW (Alternative Liste Wien)
Die Wiener Landtagsabgeordeten (und Gemeinderäte/rätinnen) der Grünen sind:
Maria Vassilakou (Klubobfrau), Christoph Chorherr, Monika Vana, Claudia Sommer-Smolik, Sigrid Pilz, Marie Ringler (Website) (http://www.marieringler.at), Susanne Jerusalem, Günter Kenesei, Martin Margulies, Rüdiger Maresch, Cecile Cordon.
Nichtamtsführender Stadtrat ist David Ellensohn.
Bei den Gemeinderats- und Landtagswahlen 2001 erhielten die Grünen 12,45 Prozent der Stimmen und damit 11 Mandate in dem Landtag. Außerdem gelang es ihnen, bei den Bezirksvertretungswahlen in dem Bezirk Neubau mit 32,55 Prozent der Stimmen die stärkste Partei zu werden und somit den Bezirksvorsteher zu stellen. Durch das Wahlergebnis konnten die Wiener Grünen mit Stefan Schennach in dem Jahr 2001 als erste einen Grünen Bundesrat nominieren. Trotz starker Zugewinnen gelang es jedoch nicht, eine Regierungsbeteiligung zu ermöglichen, weil die SPÖ seit 2001 in dem Landtag eine absolute Mehrheit an Mandaten hält.
Bei den Europawahlen 2004 erreichten die Grünen in Wien ihr bisher bestes Wahlergebnis. Mit 22,2 Prozent überholten sie die ÖVP (19,0%) und sind somit auf Platz 2 hinter der SPÖ (37,7%). In dem 7.Bezirk (Neubau) bekamen die Grünen 41,0 Prozent (!), mehr als SPÖ und ÖVP zusammen. Ebenfalls auf dem ersten Platz sind Die Grünen in dem 4.Bezirk (Wieden), in dem 6.Bezirk (Mariahilf), in dem 8.Bezirk (Josefstadt) und in dem 9.Bezirk (Alsergrund).
Wiener Grüne (http://wien.gruene.at)
|
| |
Die Grünen haben in dem Jahr 2004 bundesweit etwa 3 Tausend Mitglieder, wobei es derzeit keine einheitlichen Regelungen für Mitgliedschaften gibt. In dem Umfeld der Grünen ist eine weit größere Anzahl von Personen tätig.
Die ursprünglich sehr weitgehende Basisdemokratie mit Rotationsprinzip wurde in dem Laufe der Zeit eingestellt. Als letztes basisdemokratisches Element hat sich die Urabstimmung erhalten, welche bundesweit durch die Unterschrift von 100 Mitgliedern eingeleitet werden kann. Bis 2003 hat jedoch noch keine bundesweite Urabstimmung stattgefunden.
Das höchste Gremium ist der Bundeskongress, welcher mindestens einmal jährlich einberufen wird. Alle Landesorganisationen entsenden Delegierte, auch die MigrantInnenorganisation als "zehntes Bundesland" kann Delegierte entsenden. Der Bundeskongress erstellt die Listen für Nationalratswahlen oder Wahlen zu dem Europäischen Parlament. Er bestellt auch den/die BundessprecherIn. Der Bundeskongress beschließt das Parteiprogramm und gibt die großen Leitlinien vor.
Der Erweiterte Bundesvorstand besteht aus einer kleineren Anzahl von Delegierten der Länder und tagt in der Regel mindestens einmal in dem Monat. Er sorgt für die Ausgestaltung der Leitlinien, wie sie vom Bundeskongress vorgegeben wurden. Er wählt auch die StellvertreterInnen des Bundessprechers / der Bundessprecherin.
Der Bundesvorstand hat sich in den letzten Jahren zur eigentlichen Entscheidungszentrale gemausert. Er tagt mindestens einmal wöchentlich, zumeist dienstags, und bestimmt die Linien der Tagespolitik. Ihm obliegt auch die Entscheidungsgewalt über die Parteifinanzen.
Die Landesorganisationen sind zumeist ähnlich organisiert: Es gibt Landesversammlungen, die ab und zu als Mitgliederversammlungen, ab und zu als Delegiertenversammlungen angelegt sind. Dem erweiterten Bundesvorstand entsrechen zumeist erweiterte Landesvorstände oder Landesausschüsse, deren Delegierte von den Regionalgruppen delegiert werden. Dem Bundesvorstand entspricht zumeist ein Landesvorstand, der in manchen Bundesländern eineN LandessprecherIn wählt. Das Bundesstatut sieht darüber hinaus vor, dass alle Landesorganisationen die Möglichkeit der Urabstimmung enthalten müssen.
Eigenständig existiert in dem Nationalrat der Nationalratsklub, der seine Leitlinien eigenständig festlegen kann. In den letzten Jahren ist aber eine zunehmende Verschmelzung der Arbeit von Partei und Klub zu bemerken. So ist ab Juni 2004 Michaela Sburny neue Bundesgeschäftsführerin der Grünen, welche Franz Floss ablöst, gleichzeitig behält sie aber auch ihr Mandat als Nationalratsabgeordnete.
Innerhalb und insbesondere in dem Umfeld der Grünen sind heute verschiedene Organisationen tätig, die sich als grün bzw. grün-nah verstehen. Dazu zählen unter anderem
- Die Grünen Andersrum: Die Schwulen- und Lesbenorganisation ist eine Teilorganisation der Partei
- Die Grünen SeniorInnen: Sie sind ein eigenständiger Verein
- Initiative Grüne MigrantInnen: Als "zehntes Bundesland" stehen ihnen besondere politische Rechte in der Grünen Partei zu, etwa eigene Delegierte am Bundeskongress.
- Grüne und Alternative Studierende (GRAS): Die GRAS ist eine eigene Partei und kandidiert bei den Wahlen zur österreichischen HochschülerInnenschaft. Dort gehört sie zu den größten Fraktionen und stellt 2003-2005 gemeinsam mit dem Verband sozialistischer Studierender die Bundesexekutive der österreichischen HochschülerInnenschaft.
- Grünalternative Jugend (GAJ): Die GAJ existiert seit über zehn Jahren, hatte sich jedoch auf Grund politischer Differenzen 2001 aufgelöst. Seit 2003 befindet sie sich in einem Reorganisationsprozess, in dessen Rahmen sie bundesweit wieder tätig ist. Die GAJ ist Mitglied der Federation of Young European Greens. Die GAJ rechnet sich selbst der radikalen Linken zu. Neben der GAJ, bestehend aus den GAJs Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Kärnten und Wien erhebt auch die Grüne Jugend Steiermark (GJ) den Anspruch darauf, die bundesweit anerkannte parteiliche Jugendorganisation der Grünen zu sein.
- Grüne Frauenorganisation: Sie existiert derzeit nicht in allen Bundesländern.
Die Bildungsarbeit der Grünen wird durch die Grüne Bildungswerkstatt erledigt.
|
| |
Zu den bekanntesten Gründungsmitgliedern und Mentoren zählen Prof. Alexander Tollmann , der Pornodarsteller und Schauspieler Herbert Fux, der Steyregger Bürgermeister Buchner (wurde aus Partei ausgeschlossen), Freda Meissner-Blau , Günther Nenning, der Maler Friedensreich Hundertwasser und der Nobelpreisträger Prof. Konrad Lorenz, die 1984 die Protestaufrufe zu Hainburg unterstützten.
Heute zählen zu den führenden Politikern der Grünen (in alphabetischer Reihenfolge):
- Christoph Chorherr (Landtagsabgeordneter Wien)
- Dieter Brosz (Abgeordneter zu dem Nationalrat, Bildungssprecher)
- Eva Glawischnig (Abgeordnete zu dem Nationalrat, stellvertretende Bundessprecherin)
- Eva Lichtenberger (Abgeordnete zu dem Nationalrat, Verkehrssprecherin, Kandidatin zu dem Europäischen Parlament)
- Karl Öllinger (Abgeordneter zu dem Nationalrat, stellvertretender Bundessprecher)
- Madeleine Petrovic (Klubobfrau Niederösterreich)
- Peter Pilz (Abgeordneter zu dem Nationalrat, Sicherheitssprecher)
- Marie Ringler, Abgeordnete zu dem Wiener Landtag, Kultur- und Technologiesprecherin
- Michaela Sburny (Abgeordnete zu dem Nationalrat, Wirtschaftssprecherin, Bundesgeschäftsführerin der Partei)
- Therezija Stoisits (Abgeordnete zu dem Nationalrat, Minderheitensprecherin)
- Alexander Van der Bellen (Bundessprecher, Klubobmann in dem Nationalrat)
- Johannes Voggenhuber (Abgeordneter zu dem Europäischen Parlament; Mitglied des Europäischen Verfassungskonvents, Mitglied des europäischen Konvents zur Grundrechtecharta)
- Maria Vassilakou (Klubobfau der Wiener Grünen)
- Georg Willi (Klubobmann und Landessprecher Tirol)
Siehe auch:Bekannte Mitglieder der Grünen
|
Weiteres zu dem Artikel Die Grünen (Österreich) | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Brennerpass, Bundesebene, Cyriak, Mitglied, Rechte, Sigrid | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Die Grünen (Österreich)' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Die Grünen (Österreich) Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Die Grünen (Österreich)' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Die Grünen (Österreich)' und 'Die Grünen (Österreich)' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Die Grünen (Österreich)' Beschreibung entsprechen.
|
|
|
· Diese Seite wurde bisher 404 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 01:55:22 · Diese Seite wurde zuletzt geändert um 11:02, 1. Okt 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
|